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Leider waren bei den Teilnehmern der Jahresversammlung keine Frauen anwesend, bemerkte Alfons Klostermeier-Stahlmann bei der Begrüßung, lediglich die Frau Bürgermeisterin. Daran hatte er beim Planen des Termins nicht gedacht, denn es ist ja Weltfrauentag an diesem 8. März, da haben die Frauen andere Gepflogenheiten und Termine.

Der Einladung folgten aber dennoch eine große Anzahl der Petrijünger in das Hotel am Regenbogen. Dem Vorsitzenden war es eine Ehre, Karin Bucher, die Erste Bürgermeisterin und Hans Schießl, den Vizepräsidenten des Fischereiverbands Oberpfalz, Ehrenmitglied Helmut Vitzthum neben allen Anwesenden zu begrüßen. Dem Vorsitzenden war es auch wichtig, sich bei den Verpächtern der Fischwasser zu bedanken, bei Max Breu, Erich Herrnberger Senior und Junior, Markus Ederer und Wolfgang Meyer.

Bei den Mitgliedern der Vorstandschaft bedankte sich der Vorsitzende für die harmonische, hervorragende Zusammenarbeit, die konstruktiv und ergebnisorientiert zusammenhielt. Sechs Vorstandssitzungen, drei Quartalsversammlungen und eine Jahreshauptversammlung, bilanzierte er dabei und er sei auch stolz auf den Zuwachs an Mitgliedern, betonte er.

Der Verein zählte zum Jahresende 585 Fischer und dazu kommen noch 42 Jugendliche. Das konstatierte er als besonders erfreulich. Jugendwart Hans Gleixner informierte über die Jugendarbeit, für die er Verantwortung zeigt. Da ist die Gruppe der 8 bis 13-Jährigen, die sich Team Friedfisch nennt und die der 14- bis 17-Jährigen, die bereits Team Raubfisch genannt werden.

 

Umgang mit der Natur lernen


Gleixner demonstrierte die Arbeit an vielen Bildern, die das Fischereivereinsleben lebendig dokumentiert und zeigte damit nicht nur die Fangerträge der Nachwuchsfischer. Er verwies ganz stolz auch auf den Teamgeist, der die jungen Leute zusammenführt.

Dabei war es ihm wichtig, diese Form der Jugendarbeit als echte Erziehung zum verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung, der Natur zu demonstrieren. Es ist nicht die Anzahl der Fische, die man fängt, sondern es geht ihm auch darum, dass Jugendliche in Teamstunden sich um das Bereitstellen von “Blei” erarbeiten oder beim Spinn- und Fliegenfischen erproben. Geselligkeit, wird bei all dem groß geschrieben, beim Zeltlager, beim Wintergrillen und bei Vielem mehr.

 

Alfons Klostermeier-Stahlmann, der Vorsitzende, ist daher stolz darauf, dass so viel Engagement eingebracht werde und dankte dem Jugendwart Hans Gleixner und seinem Mitstreiter Martin Bemmerl für das Geleistete, ebenso, wie den übrigen Vereinsmitgliedern: “Gut 5000 Arbeitsstunden, haben die Mitglieder im vergangenen Jahr unentgeltlich geleistet. Darauf können alle stolz sein.”

 

So konnte auch der Schuldendienst bedient werden. 30 000 Euro wurden zusätzlich in die Schuldentilgung geleistet. “Warum die Schulden?”, meinte Klostermeier-Stahlmann. “Wer sich nicht mehr daran erinnern sollte, ein Fischwasser wurde gekauft. Noch sind es 65 000 Euro, die den Verein momentan belasten, aber das ist eine Investition in die Zukunft!” Zudem werde der Verein viel eher schuldenfrei sein, als geplant.

 

Gastfischer können künftig die Tageskarten auch online erwerben. Hierzu wird mit der Firma “hejfish” kooperiert. Nähere Informationen sind auf den Homepage www.fischereiverein-cham.de abzurufen. Die Beteiligung an der Aktion “Ramma damma” wurde als Erfolg verbucht. Ebenso gelang das traditionelle Fischerfest bei strahlendem Wetter wiederum hervorragend. Anmahnend lud er die Mitglieder dazu ein, dass die Nachbarvereine auch bei ihren Festivitäten zu besuchen seien. “Schließlich kommen sie auch sehr zahl-reich zu unseren Veranstaltungen”, meinte der Vorsitzende.

 

Lob von der Bürgermeisterin


Wolfgang Decker, der Gewässerwart, berichtete über seine Herausforderungen, die er gerne in jüngere Hände weitergeben möchte. Eine Einarbeitung biete er an. Nach dem Bericht des Schatzmeisters, Helmut Vitzthum, der detailliert, präzise und transparent vorgetragen wurde, referierte Florian Sedlmeier als Kassenprüfer und empfahl der Versammlung, die Entlastung auszusprechen. Sodann dankte der Vorsitzende dem Kassenwart und den Revisoren für ihre Tätigkeit. Mit einem kräftigen Applaus bestätigte dies die Vollversammlung.

Stefan Schiller gewann durch Losentscheid die Jahreskarte, die aufgrund der angegebenen Fangmeldungen festgestellt wurde. Zuletzt wurde Schatzmeister Helmut Vitzthum für 25 Jahre aktives Mitwirken beim Fischereiverein geehrt.

 

Bürgermeisterin Karin Bucher lobte den Verein für die gute und nachhaltige Jugendarbeit, die einen hohen pädagogischen Wert habe, da junge Menschen auf vielerlei Weise nicht nur Natur kennenlernen, sondern auch in einem verantwortlichen Handeln erzogen werden. Diesen Lobesworten schloss sich auch abschließend der Vizepräsident des Fischereiverbands Oberpfalz, Hans Schießl, an.

 

Aus dem Verein


Mitglieder: Der Fischereiverein Cham zählte zum Jahresende 585 Fischer und dazu kommen noch 42 Jugendliche.

 

Gedenken: An Hans Wanninger , Johann Jung und Heigl Martin, die im abgelaufenen Vereinsjahr verstorben sind, wurde auf der Jahreshauptversammlung in einem ehrenden Gedenken erinnert.

 

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Mittelbayerische Zeitung 10.03.2020

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